Ich bin dann mal weg…

Ich bin dann mal weg…

Geschätzte Kinder- und Jugendliche, geschätzte Eltern, liebe Einwohner/innen von Rafz

Als ich im August 2010 die Stelle zum Leiter der Jugendarbeit Rafz angetreten hatte, wüsste ich noch nicht, dass mich dieses Engagement für die Bedürfnisse Rafzer Kinder- und Jugendliche, deren Eltern, ein Viertel meines bisherigen Lebens, begleiten und prägen wird. Gemeinsam, mit mittlerweile unzähligen Kinder- und Jugendlichen könnten wir, die Jugendarbeit Rafz mit seinem Jugendtreff und seiner Projektarbeit, zu dem Machen was wir heute sind: Eine etablierte Jugendplattform der Gemeinde Rafz – ein Raum für Kreativität, Aktivität, ein Ort der Lebensfreude, der Wertschätzung, des Miteinanders, – ein wichtiger Baustein in der Rafzer Freizeit- und Jugendkultur.

Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei allen Eltern für das langjährige entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich möchte meinen Dank an alle Jugianos richten, die mit ihrem beherzten Engagement in der Jugendarbeit Rafz mit ihrer Beteiligung auf allen möglichen Ebenen zum Erfolg der Jugendarbeit dazu beigetragen haben.   

Über die letzten 11 ½ Jahre durfte ich durch meine Tätigkeit für die Gemeinde Rafz, am «Puls der Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit», Lebenswelten und Lebenslagen kennenlernen, Entwicklungsprozesse vieler Jugianos hautnah, mitfühlen, miterleben, mitgestalten und mitprägen. Dies sind Erfahrungen, die kann Ihnen keine Schule mit auf den Weg geben, das ist klassisches lernen am Model. Für diesen unbezahlbaren Gewinn für mein persönliches Leben möchte ich mich auch bei der politischen Einheitsbehörde der Gemeinde Rafz bedanken.

Da mein Arbeitsverhältnis eine Kündigung von 6 Monaten vorsieht, werde ich der Gemeinde Rafz mit all meinen zur Verfügung stehenden Ressourcen, meiner hohen Motivation, weiterhin bis Ende März 2022 als Leiter Jugendarbeit zur Verfügung stehen. Und doch beginnt nun die Zeit des Ablöseprozess. Ein Prozess der mich noch früh genug mit aller Härte der Gefühlspalette treffen wird.

Meine gelebten Erfahrungen als Jugendarbeiter der Gemeinde Rafz, meine langjährigen Erfahrungen im Stationären Bereich mit Kinder- und Jugendlichen und meiner im Sommer 2021 abgeschlossene berufsbegleitende Ausbildung zum Sozialbegleiter, möchte ich nun gewinnbringend in meine eigene, persönliche berufliche Perspektive integrieren. Mein Ziel ist es mich als Sozialbegleiter, aufsuchend, mit dem Schwerpunkt, jugendspezifischer Problemlagen, ab Frühjahr 2021 selbständig im sozialen Marktplatz positionieren zu können. Dies stehts bedacht mit dem Ziel, ein Gewinn für mein Klientel und dessen Sozialraum sein zu können.

Ich bedanke mich bei allen jugendspezifischen Fachstellen, der Jugendkommission für ihre so wertvolle Lobbyarbeit und Fachaustauschsitzungen, den Behörden und Netzwerken (auch grenzübergreifend) für die großartige, konstruktive Zeit und Zusammenarbeit bedanken.

Ein grosser, letzter und besonderer Dank gilt aber meiner wunderbaren Stellenpartnerin Evelina Els, ohne Dich wäre dies alles nicht möglich gewesen. Mit Dir kann ich mit verbundenen Augen Arbeiten, wir haben uns vertraut und stehts ergänzt. Unsere Teamgespräche sind legendär. Mit Deiner fachlich professionellen Haltung, mit Deiner offenen und humorvollen und Wertschätzenden Art, konnten wir allen Widrigkeiten, die uns über die Jahre begegneten mit einem Lächeln entgegnen und blicken gemeinsam zurück auf eine bewegte und fantastische Zeit.   

Im Herzen werde ich stehts ein Rafzer Jugiano sein. Lasst und die Zeit, die uns bleibt in vollen Zügen zusammen noch geniessen. Die Gemeinde wird die Stelle Zeitgerecht ausschreiben.

See Your Later, Alligator, After ‘While Crocodile

Bis bald Euer Chrigi – Mit Füür, mit Lyydeschaft und Emotionen

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